Ich bin Daniel Navas, Gründer von Twofaces.

Ich bin in einem kleinen Nachbarschaftsladen in San Juan de Alicante geboren, einem Ort in der Region Valencia. Seit meiner Kindheit habe ich ein besonderes Gespür dafür, Projekte zu schaffen, die mit meinen Werten übereinstimmen — immer mit dem Antrieb, einen positiven Einfluss auf meine Umgebung zu haben.

Der Ursprung

Zu Hause gab es immer Hunderte von Büchern, DVDs und Videospielen. Ich erinnere mich, wie ich sie ansah und dachte: Was machen wir mit all dem, wenn wir es nicht mehr benutzen? Es war eine einfache Frage, aber über die Jahre wurde sie zum Ursprung von allem.

Reisen, um mit einer klaren Idee zurückzukommen

Ein Jahrzehnt lang bereiste ich die Welt. Ich lebte lange Zeit in verschiedenen Ländern und entdeckte neue Sichtweisen auf Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Kultur. An verschiedenen Orten sah ich, wie Modelle der Kreislaufwirtschaft und verantwortungsvoller Konsum ganze Gemeinschaften verwandelten. Das weckte in mir den Wunsch, nach Hause zurückzukehren und etwas zu schaffen, das meine Werte mit einer echten Lösung für ein Alltagsproblem verbindet.

Als ich nach einem Jahr auf Bali zurückkam, stellte ich fest, dass das Grundstück, auf dem der Laden meines Vaters stand — geschlossen während der Krise 2008 — wieder zum Verkauf stand. Es war, als würde mir das Schicksal die Hand reichen. In diesem Moment sah ich es klar: Was wäre, wenn ich ein Unternehmen für Kreislaufwirtschaft gründe, um das Problem zu lösen, das mich seit meiner Kindheit begleitet? Mit dem Ziel, die Welt zu verbessern und das Grundstück zurückzugewinnen.

So entstand Twofaces.

Der Anfang von zu Hause aus

Es begann buchstäblich zu Hause: mit einer Waage, einem Bücherregal und einem kleinen Abstellraum in San Juan de Alicante. Ich kaufte Bücher von Leuten, die Platz schaffen oder etwas dazuverdienen wollten, sortierte sie einzeln und verkaufte sie auf Amazon weiter. Es gab keine Investition, kein Team, keine Infrastruktur. Nur die Überzeugung, ein nachhaltiges, skalierbares Modell aufbauen zu können.

Mit der Zeit entwickelte ich immer effizientere Prozesse und stützte mich auf Technologie und künstliche Intelligenz, um Aufgaben wie die Buchbewertung oder die Bestandsverwaltung zu automatisieren. Was als persönliches Projekt begann, wurde zu einem kleinen Unternehmen mit einem Ziel: Menschen zu helfen, den Gegenständen, die sie nicht mehr nutzen, ein zweites Leben zu geben.

Heute

Heute ist Twofaces gewachsen.

Wir sind eine Plattform geworden, die den Verkauf von Secondhand-Produkten über WhatsApp erleichtert und dank künstlicher Intelligenz sofortige Angebote macht. Wir haben mit Büchern angefangen, expandieren aber in neue Kategorien wie Schallplatten, Handys und Videospiele.